Drucken Zertifizierungsseminar: Das Vergaberecht - Basiswissen und aktuelle Entwicklungen + Vertiefungsseminar ihrer Wahl: VOL/A(VOF) oder VOB/A

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Tag 1 Tag 2

Das Vergaberecht – Basiswissen und aktuelle Entwicklungen                                                               

Vertiefungsseminar Ihrer Wahl:                                                                                   

Beschreibung:

Dieses Seminar zeigt auf, welche neuen und alten Regeln öffentliche Auftraggeber und Bieter beachten müssen, um auch in Zukunft von der Gestaltung der Ausschreibungsunterlagen bis zur Zuschlagserteilung ein Vergabeverfahren rechtssicher durchführen bzw. rechtssicher ein Angebot platzieren zu können. Sie erhalten anhand praktischer Fälle wertvolle Hinweise zu jeder Stufe eines Vergabeverfahrens. Mögliche Fehlerquellen werden dargestellt und entsprechende Vermeidungsstrategien angeboten.

Dabei wird am ersten Seminartag das unabdingbare Basiswissen vermittelt, das Auftraggeber wie Auftragnehmer für die erfolgreiche Durchführung eines Vergabeverfahrens brauchen. Am zweiten Tag wird den Seminarteilnehmern hierauf aufbauend die Möglichkeit geboten, sich in bereichsspezifischen Seminaren vertieftes Fachwissen für die von ihnen vorrangig durchgeführten Vergabeverfahren im Bereich von Bauvergaben (VOB) oder von Liefer- und Dienstleistungen (VOL und VOF) anzueignen. Dabei werden für jeden Beschaffungsbereich besonders wichtige und immer wiederkehrende Fragestellungen behandelt.

  • So werden im VOL-Seminar die neuen Vorschriften und die diesbezüglichen ersten Praxiserfahrungen intensiv vorgestellt werden. Besonderheiten einer Beschaffung von typischen Einkaufsleistungen sowie von IT-Leistungen, aber auch von sog. nachrangigen Dienstleistungen (bspw. Sicherheitsdienstleistungen) im Einzelnen erläutert und eingeübt. Abgerundet wird der Workshop durch einen Überblick über die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen nach der neuen VOF.
  • Ein Schwerpunkt des VOB-Seminar liegt demgegenüber neben der auch hier unablässigen Auseinandersetzung mit den Neuregelungen vor allem auf der Darstellung und Verdeutlichung der neuen BGH-Rechtsprechung zu sittenwidrigen Einheitspreisen sowie zur Mehrkostenvergütung bei Bindefristverlängerung und Bauzeitenverschiebung. Daneben werden alle wesentlichen Themen der Bauauftragsvergabe intensiv behandelt.



Zielgruppe: 

  • Vergabestellen von Bund, Ländern und Kommunen
  • Unternehmen, die sich an Vergabeverfahren beteiligen oder dies beabsichtigen
  • Berater und/oder Sachverständige, die auf Bieterseite tätig sind oder Vergabestellen bei der Durchführung von Vergabeverfahren betreuen

Das Seminar ist sehr praxisorientiert ausgerichtet und wendet sich auch an Teilnehmer ohne juristische Ausbildung. Während des Seminars wird ausreichend Zeit und Gelegenheit zur Diskussion und zur Behandlung individueller Fragen gegeben sein.

Referenten:  
  Peter Michael Probst, M.B.L-HSG (St. Gallen) ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Partner der Wirtschaftskanzlei LEXTON Rechtsanwälte in Berlin. Herr Probst berät seit über 10 Jahren sowohl die öffentliche Hand als auch Unternehmen der Privatwirtschaft. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im deutschen und europäischen Vergaberecht (u.a. ÖPP/PPP-Modelle und IT-Beschaffungen), im Bereich des öffentlichen Wirtschaftsrechts einschließlich der Privatisierung öffentlicher Unternehmen sowie im Beihilfe- und Zuwendungsrecht. Die Beratung im öffentlichen Krankenhaus- und Medizinrecht runden sein Tätigkeitsspektrum ab. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit war er mehrere Jahre Lehrbeauftragter für Wirtschaftsprivatrecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH) in Hamburg. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, führt regelmäßig Workshops durch und referiert ständig auf Seminaren und Konferenzen.
  Stephan Rechten ist Rechtsanwalt und Partner im Berliner Büro der Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Vergaberecht und öffentliches Wirtschaftsrecht. Er berät zahlreiche öffentliche Auftraggeber und Unternehmen im Vorfeld und bei der Durchführung von Vergabeverfahren. Zuvor war er im Bundesverband der Deutschen Industrie verantwortlich für die Bereiche Öffentliches Auftragswesen sowie Public Private Partnerships und wirkte in dieser Funktion an der Fortschreibung von VOL, VOB und VOF in den Vergabe- und Vertragsausschüssen mit. Er ist Mitautor der Kommentare zur VOL/A sowie zur VOB/A von Kulartz/Marx/Portz/Prieß und des Kompaktkommentars Vergaberecht (Willenbruch/Bischoff) und hat zahlreiche Beiträge zu vergaberechtlichen Themen veröffentlicht. Regelmäßige Vorträge zum Vergaberecht runden sein Tätigkeitsspektrum ab.
  Dr. Marc Röbke ist Rechtsanwalt im Berliner Büro der Beiten Burkhardt Rechtsanwaltsgesellschaft mit Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich des Vergaberechts. Er berät sowohl öffentliche Auftraggeber als auch Unternehmen bei nationalen und europaweiten Vergabeverfahren einschließlich Privatisierungsvorhaben und PPP-Projekten sowie Vergabeverfahren im Sektorenbereich. Sein Tätigkeitsspektrum umfasst darüber hinaus das Verwaltungs-, Zuwendungs- und Beihilfenrecht einschließlich der Bezüge zum Recht der Europäischen Union. Vor seinem Wechsel zu Beiten Burkhardt war er in nationalen und internationalen Anwaltssozietäten tätig und hat dabei großvolumige Vergabeverfahren u.a. in den Bereichen der öffentlichen Beleuchtung und im ÖPNV/SPNV anwaltlich begleitet. Herr Dr. Röbke veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Fachzeitschriften zu vergabe- und europarechtlichen Themen.

Die Referenten werden in Kürze ein Praxishandbuch zum Rechtsschutz im Vergaberecht herausgeben. Mehr über die Referenten können Sie auch im Internet unter www.lexton.de (Rechtsanwalt Probst) und www.bblaw.com (Rechtsanwalt Rechten) erfahren.

Folgendes wurde über die Referenten geäußert:

“Besonders gut gefielen mir die praktischen Beispiele und der Bezug zur Praxis” – G. Schlienkamp-Theil, UKM Infrastruktur Management GmbH.
“Sehr gutes Fachwissen, meine Erwartungen wurden vollständig erfüllt” – Häffele Rudolf, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH.
“Besonders gut gefiel mir das Eingehen auf Spezialfälle aus der Praxis. Vorträge wurden humorvoll und sehr gut vorgetragen. Weiter so!”– Petra Möhler, Stadt Bad Nauheim

Tag 1: Basiswissen und aktuelle Entwicklungen
09.00 - 09.30 Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Tagungsunterlagen
09.30 - 11.00

Bestandsaufnahme zur Vergaberechtsreform   2009/2012

  • Gesamtsystem: Anwendungsbereich und Rechtsquellen (Komplexität des Vergaberechts)
  • Überblick über die Vergaberechtsnovelle  2009/2012 (GWB, VgV, SektVO, VOL/A, VOB/A, VOF) nebst Vorstellung der relevanten Änderungen für die Beschaffungspraxis
  • Bedeutung von (nationalen) Wertgrenzen und (europäischen) Schwellenwerten – Weichenstellung für das weitere Vorgehen

Anwendungsbereich und Verfahrenswahl 

  • Öffentliche Auftraggebereigenschaft – wer muss ausschreiben?
  • Öffentlicher Auftrag - welche Maßnahmen müssen ausgeschrieben werden?
  • Vergabefreie In-house-Modelle, PPP-Gestaltungen
  • Interkommunale Auftragsvergabe 
  • Wahl der richtigen Verdingungsordnung (VOB/A, VOL/A oder VOF?)
  • Wahl der richtigen Verfahrensart ober- und unterhalb der Schwellenwerte
  • Zulässigkeit des wettbewerblichen Dialogs und des Verhandlungsverfahrens
  • Dynamische elektronische Verfahren
  • Rahmenvereinbarungen ober- und unterhalb der Schwellenwerte
11.00 – 11.15 Pause mit Kaffee und Tee
 11.15 - 12.30

Grundsätze bei der Auftragsvergabe

  • Gleichbehandlungs-, Transparenz- und Wettbewerbsgrundsatz
  • Bieteridentität während der Vertragslaufzeit
  • Bietergemeinschaften und deren Zusammensetzung
  • Projektantenproblematik
  • Verlängerung von Bindefristen

Vergaberechtliche Grundlagen

  • Vorbereitung: Bedarfsfeststellung, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Herstellung der Ausschreibungsreife
  • Losvergabe: Anforderungen und Grenzen
  • Eignungs- und Zuschlagskriterien (Abgrenzung von Eignungs- und Zuschlagskriterien; Bestimmung der Bietereignung: Festlegung der Eignungsnachweise zur Klärung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit; Besonderheiten bei der Beschränkten Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb (Präqualifikation); Bestimmung der „richtigen“ Zuschlagskriterien: Auswahl und Gewichtung der Kriterien
  • Haupt- und Nebenangebote (Sinn und Zweck von Nebenangeboten; Zulässigkeit von Nebenangeboten ober- und unterhalb der Schwellenwerte; Anforderungen an die Prüfung und Wertung von Nebenangeboten)
12.30 - 13.30 Mittagessen
13.30 - 15.00

Ordnungsgemäße Dokumentation des Vergabeverfahrens

  • Anforderungen an die ordnungsgemäße Dokumentation des Vergabe-verfahrens: Wie muss das Verfahren dokumentiert werden?
  • Konkrete Hinweise zur Führung der Vergabeakte und Erstellung des Vergabevermerks
  • Rechtsfolgen einer ungenügenden Dokumentation, Heilung eines Defizits im Nachprüfungsverfahren

Zuschlag und Aufhebung des Vergabeverfahrens

  • Rechtsfolgen der wirksamen Zuschlagserteilung
  • Zulässigkeit der Aufhebung des Verfahrens, Aufhebungsgründe
  • Überprüfbarkeit und Aufhebbarkeit von Aufhebungsentscheidungen des Auftraggebers
  • Schadensersatzpflicht bei rechtswidriger Aufhebung 

Bericht aus der Praxis und Workshop:

Typische Fehler im Vergabeverfahren

Fortsetzung zur Erstellung der Vergabeunterlagen

  • Sonderproblematik: Eignungs- und Zuschlagskriterien
  • Auswahl und Zulässigkeit der Kriterien
  • Verfahren mit Teilnahmewettbewerb, Präqualifikation (Besonderheiten bei der Eignungsprüfung)
  • Abgrenzung von Eignungs- und Zuschlagskriterien (Verbot der Vermischung, Verbot der ”Doppelverwertung”)
  • Umgang mit Nebenangeboten/Änderungsvorschlägen
  • Zulässigkeit von Nebenangeboten, Festlegung von Mindestkriterien
  • Anforderungen an die Berücksichtigung von Nebenangeboten
15.00 – 15.15 Pause mit Kaffee und Tee
15.15 – 16.30

(Bieter)Rechtsschutz im Vergaberecht

  • Primär- und Sekundärrechtsschutz
  • Rügepflicht des Bieters bei Vergaberechtsverletzungen
  • Grundzüge des vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens
  • Sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht
  • Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte; Verwaltungs- oder Zivilrechtsweg

Ausblick

  • Zukünftige Entwicklungen im Vergaberecht
  • Entwicklung auf europäischer Ebene; Landesvergaberecht
16.30 Ende des ersten Seminartages

Oben

  

Tag 2: Vertiefungsseminar VOL/A und VOF (Alternative 1)
09.00 - 09.30 Empfang mit Kaffee und Tee
09.30 - 11.00

Liefer- und Dienstleistungen nach der Vergaberechtsreform

  • Überblick über die Neuregelungen der VOL/A
  • Überblick über die Neuregelungen der VOF

Beschaffungen nach der neuen VOL/A

Vergabebekanntmachung und Vergabeunterlagen

  • Vergabebekanntmachung ober- und unterhalb der Schwellenwerte
  • Verwendung der Bekanntmachungsmuster
  • Bedeutung der Inhalte der Bekanntmachung
  • Aufbau und Inhalt der Vergabeunterlagen
  • Inhalte der Angebotsaufforderung
  • Anforderungen an die Erstellung der Vergabe- bzw. Vertragsunterlagen
  • Vorgaben für die Leistungsbeschreibung (Aufbürdung ungewöhnlicher Wagnisse, Zulässigkeit von Produktvorgaben, Wahl- und Bedarfspositionen etc.)
  • Vertragsbedingungen und deren Verhandelbarkeit
11.00 – 11.15 Pause mit Kaffee und Tee
11.15 - 12.30

Phase der Angebotserstellung und Angebotseröffnung

  • Umgang mit Bieterfragen in der Angebotserstellungsphase
  • Öffnung der Angebote, Niederschrift über den Eröffnungstermin
  • Behandlung von verspätet eingegangenen Angeboten
  • Aufbewahrung der Angebote/Vertraulichkeit

Prüfung und Auswertung der Angebote

  • Zwingende und fakultative Ausschlussgründe
  • Umgang mit form- und inhaltlich fehlerhaften Angeboten
  • Unzulässige Änderungen der Verdingungsunterlagen
  • Umgang mit Nachunternehmererklärungen
  • Beteiligung von öffentlichen Einrichtungen am Vergabeverfahren
  • Nachreichen von Unterlagen
  • Eignungsprüfung: Beurteilung der Bietereignung
  • Zulässigkeit und Durchführung von Aufklärungsgesprächen (Aufklärung vs. (Preis)Verhandlung)
  • Änderung von Bietergemeinschaften
  • Umgang mit unangemessen niedrigen Preisen
12.30 - 13.30 Mittagessen
13.30 - 15.00

Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots

  • Auswahl der Angebote und Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots – die Wertungsschritte
  • Korrekte Dokumentation der Prüfung und Wertung
  • Nutzung des Beurteilungsspielraums des Auftraggebers
  • Vorgehen bei der Angebotswertung (Bewertungsmatrizen, Punktevergabe etc.)
  • Information der erfolglosen Bieter und Rechtsfolgen fehlender/ mangelhafter Information

Besonderheiten bei der Beschaffung von IT-Leistungen

  • Hardware- und Softwarebeschaffung
  • Produktvorgaben in der Leistungsbeschreibung
  • Zulässigkeit von Teststellungen

Besonderheiten bei der Beschaffung von Sicherheitsdienstleistungen

  • Sicherheitsdienstleistungen als nachrangige Dienstleistungen
  • Anforderungsgerechte Eignungsnachweise
  • Bestbieter- und Billigstbieterprinzip
15.00 - 15.15 Pause mit Kaffee und Tee
15.15 - 16.00

Beschaffungen nach der neuen VOF

  • Abgrenzung zur VOL/A
  • Grundsätze und Vergabeverfahrensart
  • Bekanntmachung und Eignungsnachweise
  • Anforderungen an die Aufgabenbeschreibung
  • Verfahrensablauf (Auswahl der Bewerber, Aufforderung zur Verhandlung)
  • Neue HOAI und Preisrecht
16.00 Ende des Seminars und Erteilung der Teilnehmerzeugnisse

 Oben

Tag 2: Vertiefungsseminar VOB/A (Alternative 2)
09.00 - 09.30 Empfang mit Kaffee und Tee
09.30 - 11.00

Bauvergaben nach der Vergaberechtsreform

  • Überblick über die Neuregelungen der VOB/A
  • Erste Erkenntnisse aus der Spruchpraxis der Nachprüfungsinstanzen

Beschaffungen nach der neuen VOB/A

Vergabebekanntmachung und Vergabeunterlagen

  • Vergabebekanntmachung ober- und unterhalb der Schwellenwerte
  • Verwendung der Bekanntmachungsmuster
  • Bedeutung der Inhalte der Bekanntmachung
  • Aufbau und Inhalt der Vergabeunterlagen
  • Inhalte der Angebotsaufforderung
  • Anforderungen an die Erstellung der Vergabe- bzw. Vertragsunterlagen
  • Vorgaben für die Leistungsbeschreibung (Aufbürdung ungewöhnlicher Wagnisse, Zulässigkeit von Produktvorgaben, Wahl- und Bedarfspositionen etc.)
  • Vertragsbedingungen und deren Verhandelbarkeit
11.00 – 11.15 Pause mit Kaffee und Tee
11.15 - 12.30

Phase der Angebotserstellung und Angebotseröffnung

  • Umgang mit Bieterfragen in der Angebotserstellungsphase
  • Öffnung der Angebote, Niederschrift über den Eröffnungstermin
  • Behandlung von verspätet eingegangenen Angeboten
  • Aufbewahrung der Angebote/Vertraulichkeit

Prüfung und Auswertung der Angebote

  • Zwingende und fakultative Ausschlussgründe
  • Umgang mit form- und inhaltlich fehlerhaften Angeboten
  • Unzulässige Änderungen der Verdingungsunterlagen
  • Umgang mit Nachunternehmererklärungen
  • Beteiligung von öffentlichen Einrichtungen am Vergabeverfahren
  • Nachreichen von Unterlagen
  • Eignungsprüfung: Beurteilung der Bietereignung
  • Zulässigkeit und Durchführung von Aufklärungsgesprächen (Aufklärung vs. (Preis)Verhandlung)
  • Änderung von Bietergemeinschaften
  • Umgang mit unangemessen niedrigen Preisen
12.30 - 13.30 Mittagessen
13.30 - 15.00

Bestimmung des wirtschaftlichsten Angebots

  • Auswahl der Angebote und Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots – die Wertungsschritte
  • Korrekte Dokumentation der Prüfung und Wertung
  • Nutzung des Beurteilungsspielraums des Auftraggebers
  • Vorgehen bei der Angebotswertung (Bewertungsmatrizen, Punktevergabe etc.)
  • Information der erfolglosen Bieter und Rechtsfolgen fehlender/ mangelhafter Information

Sonderthemen, u.a.:

  • Mehrkostenvergütung bei Bindefristverlängerung und Bauzeitenverschiebung
  • Die Zulässigkeit von Interimsvergaben
15.00 - 15.15 Pause mit Kaffee und Tee
15.15 - 16.00

Aktuelle Rechtsprechung zu Bauvergaben

  • „Mietverträge“ als Bauvergaben (Messe Köln)
  • Ausschreibungspflichten bei Grundstücks- und Immobiliengeschäften
  • Umgang mit Mischkalkulationen und Spekulationsangeboten im Vergabeverfahren
  • Behandlung mischkalkulierter Einheitspreise bei der Vertragsabwicklung - die Rechtsprechung des BGH zu sittenwidrigen Einheitspreisen
16.00 Ende des Seminars und Erteilung der Teilnehmerzeugnisse

Oben


Veranstaltungsort

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  • 1. Tag + 2. Tag: 1099, - Euro (zzgl. MwSt.) Bitte die Vertiefungsfortbildung Ihrer Wahl bei der Anmeldung angeben!
  • 1. Tag (Das Vergaberecht - Basiswissen und aktuelle Entwicklungen): 599,- Euro (zzgl. MwSt.)
  • 2. Tag (Vertiefungsseminare VOB/A oder VOL/A(VOF): 599,- Euro (zzgl. MwSt.)

Im Seminarpreis sind ausführliche Tagungsunterlagen, persönliche Betreuung von einem Nohr-Con Vertreter vor Ort, Mittagessen, Pausengetränke ganztags unlimitiert und zertifizierte Nohr-Con`s Teilnehmerzeugnisse enthalten. Ihre Übernachtung ist im Preis nicht inbegriffen.

Zimmerreservierung: Für die Seminarteilnehmer steht im jeweiligen Tagungshotel ein begrenztes Zimmerkontingent zum Vorzugspreis zur Verfügung. Nehmen Sie die Reservierung bitte rechtzeitig selbst direkt im Hotel unter Berufung auf Nohr-Con vor

Alternative Anmeldungsmöglichkeiten:

Per E-mail: gs@nohr-con.de
Per Telefax: +49 (030) 437 466 -79
Per Telefon: +49 (030) 437 466 -78
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